Benjamin Zwack beim Munich Startup Festival

Am 22. Juli 2026 bringt das Munich Startup Festival im Backstage erneut Gründerinnen und Gründer, etablierte Unternehmen, Investorinnen und Investoren sowie zahlreiche Akteure des Münchner Innovationsökosystems zusammen. Mehr als 500 Start-ups, über 450 Unternehmen und mehr als 100 Investorinnen und Investoren werden erwartet.

Innovation braucht Kommunikation und Akzeptanz

Wie im vergangenen Jahr werde ich auch heuer wieder beim Munich Startup Festival dabei sein. Für mich bietet die Veranstaltung eine wertvolle Gelegenheit, neue Geschäftsmodelle und Technologien kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die Innovation nicht nur diskutieren, sondern konkret umsetzen.

Innovationen müssen verstanden werden

Das Programm des Festivals zeigt, wie vielfältig und zugleich anspruchsvoll Innovation heute ist. Die Themen reichen von Deep Tech, Biotechnologie und neuen Geschäftsmodellen über die Zusammenarbeit von Start-ups und Industrie bis hin zu zivilen und militärischen Technologien, Internationalisierung und Raumfahrt.

Viele dieser Entwicklungen sind technisch komplex, gesellschaftlich hochrelevant und werden teilweise kontrovers diskutiert. Genau deshalb reicht es nicht aus, eine gute Technologie zu entwickeln oder ein tragfähiges Geschäftsmodell vorzustellen. Mitarbeitende, Kundinnen und Kunden, Investoren, Partner, Politik und Öffentlichkeit möchten verstehen:

  • Welches Problem wird gelöst?
  • Welchen konkreten Nutzen bringt die Innovation?
  • Welche Veränderungen sind damit verbunden?
  • Und wie werden mögliche Risiken, Zielkonflikte oder Bedenken berücksichtigt?

Innovation allein schafft noch keine Akzeptanz.

Neue Lösungen setzen sich nicht ausschließlich deshalb durch, weil sie technisch funktionieren. Sie müssen nachvollziehbar erklärt, strategisch eingeordnet und glaubwürdig vermittelt werden. Unternehmen, die erst nach Abschluss der Entwicklung mit der Kommunikation beginnen, überlassen anderen einen erheblichen Teil der Interpretation und öffentlichen Meinungsbildung.

Innovationskommunikation beginnt nicht beim fertigen Produkt

Gute Innovationskommunikation begleitet deshalb den gesamten Entwicklungs- und Transformationsprozess. Sie zeigt nicht nur Ergebnisse, sondern macht auch den Weg dorthin sichtbar: die Ausgangssituation, die beteiligten Menschen, wichtige Entwicklungsschritte, Lernprozesse und noch offene Fragen.

Gerade Start-ups und technologieorientierte mittelständische Unternehmen verfügen häufig über bemerkenswerte Ideen und Kompetenzen. Außerhalb des eigenen fachlichen Umfelds bleiben diese jedoch oft unsichtbar oder schwer verständlich. Dadurch wird Potenzial verschenkt – bei der Marktpositionierung ebenso wie bei der Gewinnung von Fachkräften, Partnern, Investoren und Unterstützern.

Hier setzt meine Arbeit mit zwack.marketing an: Ich unterstütze Unternehmen und Organisationen dabei, erklärungsbedürftige Innovationen frühzeitig, verständlich und zielgruppengerecht zu kommunizieren.

Dazu gehören beispielsweise:

  • die Analyse des kommunikativen Umfelds und der relevanten Stakeholder,
  • die Entwicklung einer tragfähigen Kommunikationsstrategie,
  • die verständliche Übersetzung komplexer Technologien und Vorhaben,
  • Storytelling, redaktionelle Inhalte sowie Audio- und Videoformate,
  • interne Change-Kommunikation,
  • moderierte Workshops, Dialog- und Beteiligungsformate,
  • sowie die kontinuierliche kommunikative Begleitung von Innovations- und Transformationsprozessen.

Akzeptanz entsteht im Dialog

Besondere Bedeutung gewinnt dabei die Akzeptanzkommunikation. Veränderungen stoßen fast zwangsläufig auch auf Unsicherheit, Skepsis oder Widerstand. Das betrifft neue Technologien ebenso wie veränderte Arbeitsabläufe, Infrastrukturvorhaben, nachhaltige Mobilitätslösungen oder neue Geschäftsmodelle.

Akzeptanz kann jedoch nicht nachträglich durch Marketing erzeugt werden, das sehen wir bei vielen Projekten. Sie entsteht durch Transparenz, nachvollziehbare Informationen, ernst gemeinte Beteiligung und einen frühzeitig begonnenen Dialog. Wer betroffene Gruppen rechtzeitig einbezieht, kann Konflikte erkennen, wertvolle Hinweise aufnehmen und tragfähigere Lösungen entwickeln.

Gerade bei Innovationen entscheidet deshalb die Kommunikation im Vorfeld darüber, ob eine technisch überzeugende Idee auch gesellschaftlich, organisatorisch und wirtschaftlich im Rückblick erfolgreich wurde.

Austausch über die Kommunikation von Zukunft

Ich freue mich auf die Gespräche beim Munich Startup Festival 2026 – insbesondere mit Start-ups, mittelständischen Unternehmen und Innovationsverantwortlichen, die sich mit folgenden Fragen beschäftigen:

  • Wie lässt sich eine komplexe Innovation verständlich vermitteln?
  • Wie können Mitarbeitende und externe Stakeholder frühzeitig mitgenommen werden?
  • Wie entsteht Vertrauen in neue Technologien? Und welche Kommunikationsformate unterstützen eine nachhaltige Markteinführung und Transformation?

Denn wer Zukunft entwickelt, sollte sie nicht nur sichtbar machen. Er sollte sie so kommunizieren, dass Menschen sie verstehen, einordnen und mitgestalten können.

Fotos: Munich Startup Festival